Berlin - Dreieinhalb Monate nach dem Mordanschlag mit einer Bombe unter einem Auto in Berlin-Charlottenburg hat die Staatsanwaltschaft eine Belohnung von 10 000 Euro ausgesetzt.


Das Geld wird für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat führen, gezahlt. Konkrete Hinweise auf die Täter haben die Ermittler bisher nicht.
Bei dem Bombenanschlag am 15. März wurde ein ehemaliger Drogenhändler getötet. Unter dem fahrenden Auto, in dem der 43-Jährige saß, explodierte in der Bismarckstraße an der Deutschen Oper ein Sprengsatz. Die Polizei vermutet, dass das Verbrechen mit Auseinandersetzungen im Bereich der organisierten Kriminalität zu tun hatte.
Die Ermittler suchen weiterhin nach Zeugen, die das Opfer, dessen Umfeld oder Freunde kannten.