Messerstecherei in Panketal: Trotz 20 Hinweisen keine Spur vom Täter

Zwei Wochen nach einer Messerstecherei mit einem Toten in Panketal (Landkreis Barnim) sucht die Brandenburger Polizei weiter nach dem Täter. Nach einem Zeugenaufruf seien bis Montag 20 Hinweise eingegangen. «Es war nichts darunter, was uns wirklich weitergeholfen hat», sagte eine Polizeisprecherin am Mittwoch. «Nichtsdestotrotz wollen wir uns bei allen bedanken, die sich bei uns gemeldet haben.»

Am Abend des 28. Februar hatte sich ein 20-Jähriger blutüberströmt in einen Döner-Imbiss im Ortsteil Zepernick geschleppt. Er starb kurz darauf. Alarmierte Rettungskräfte konnten dem Mann, der eine Stichverletzung im Oberschenkel hatte, nicht mehr helfen.

Nach Zeugenangaben sei der junge Mann kurz zuvor auf dem nahegelegenen Bahnhofsvorplatz Röntgental mit einem Unbekannten in Streit geraten, berichtete die Polizei. Eine Mordkommission fahndet nach dem mutmaßlichen Messerstecher, der etwa 25 bis 30 Jahre alt und rund 1,75 Meter groß sein soll. Er soll eine korpulente Statur haben und den ortsüblichen Dialekt sprechen.



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steffi

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