Bundespolizei stellt erneut unerlaubte Einreisen fest

Frankfurt/Oder - Die Bundespolizei hat bei ihren Kontrollen erneut mehrere Dutzend Menschen in Frankfurt an der Oder überprüft, die unerlaubt nach Deutschland eingereist sind. Bei Spremberg (Spree-Neiße-Kreis) deckten Einsatzkräfte zudem am Mittwochnachmittag eine mutmaßliche Einschleusung auf, wie die Bundespolizeidirektion Berlin am Donnerstag mitteilte.

Von Mittwochmorgen bis Donnerstagmorgen stellte die Bundespolizei die unerlaubte Einreise von 60 Männern zwischen 19 und 49 Jahren in Frankfurt (Oder) fest. Sie waren laut Behörde aus Polen eingereist. Die meisten von ihnen stammten aus Afghanistan und Syrien. Teils konnten sie sich mit gültigen Reisepässen und darin enthaltenen russischen Visa ausweisen, wie die Behörde mitteilte. Gegen die Männer wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthalts eingeleitet. Sie kamen schließlich zur Zentralen Ausländerbehörde nach Eisenhüttenstadt.

In Spremberg kontrollierten Einsatzkräfte nach einem Bürgerhinweis 17 Männer und zwei Jugendliche in einem Transporter. Ersten Ermittlungen zufolge wurden sie von Schleusern abgesetzt.



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Dominik

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