Einbruch in Tresorraum - Weiterer Verdächtiger gefasst

Berlin - Mehr als drei Jahre nach einem spektakulären Einbruch in einen Tresorraum in Berlin-Charlottenburg mit Millionen-Beute hat die Polizei am Hauptstadtflughafen BER einen weiteren mutmaßlichen Täter festgenommen. Der 38-Jährige sei mit einem Haftbefehl gesucht und am Mittwochmittag bei der Einreise aus Ankara überprüft worden, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand soll er an dem Einbruch am 19. November 2022 in der Fasanenstraße beteiligt gewesen sein. Bei der Tat soll er Schmuck, Gold und Uhren aus einem Tresorraum im Wert von rund 18 Millionen Euro gestohlen haben. Die Täter legten anschließend Feuer, um Spuren zu vernichten. Die Beute ist verschwunden.

2024 wurden vier Männer im Alter von 26 bis 53 Jahren zu Haftstrafen zwischen dreieinhalb und acht Jahren verurteilt. Die Angeklagten wurden unter anderem des Diebstahls mit Waffen beziehungsweise in einem Fall der Beihilfe dazu schuldig gesprochen. Ein fünfter Angeklagter wurde freigesprochen. 

Mehrere der Angeklagten werden von der Staatsanwaltschaft dem Clan-Milieu zugerechnet. Zudem wurde der mitangeklagte damalige Geschäftsführer der Tresoranlage verurteilt. Der nun festgenommene 38-Jährige sitzt in Untersuchungshaft im Gefängnis in Moabit. Eine Haftrichterin hat den bestehenden Haftbefehl in Vollzug gesetzt.



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Dominik

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