Krisenstäbe stellen sich auf Hochwassergefahr ein
Frankfurt (Oder) - Zum Schutz vor drohendem Hochwasser an der Oder in Brandenburg sind Krisenstäbe in Alarmbereitschaft. Bürger sind im Einsatz, um ihre Häuser vor möglichen Schäden zu bewahren. Doch noch ist die Lage hierzulande ruhig - in den Überschwemmungsgebieten in Polen dagegen hinterließ das Wasser bereits eine Spur der Verwüstung, es gab mehrere Tote. Einwohner von Lebus etwa zehn Kilometer nördlich von Frankfurt (Oder) befüllten am Dienstagabend Sandsäcke. In der direkt am Fluss gelegenen Kleinstadt in Märkisch-Oderland gibt es keinen Deich, der die Häuser vor Hochwasser schützt. Auch in Frankfurt (Oder) können Bürger, die in gefährdeten Bereichen wohnen, Sandsäcke und Kies bekommen.
