Mann gesteht Angriff auf Berliner Senatorin Giffey

Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey ist in einer Bibliothek ins Gespräch vertieft, als sie der Schlag von hinten im Nacken trifft. Rund vier Monate später sitzt die SPD-Politikerin dem Mann im Gerichtssaal gegenüber, der ihr damals nach eigenen Worten einen «Denkzettel» verpassen wollte. «Ich dachte zunächst, dass etwas von oben gefallen ist», sagt Giffey im Saal 500 des Berliner Kriminalgerichts. Genau eine Stunde ist die 46-Jährige im Zeugenstand. Eine Premiere, wie Giffey hinterher berichtet. Vor dem Berliner Landgericht wird einem 74-Jährigen der Prozess gemacht. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm gefährliche Körperverletzung vor. Der Mann soll Giffey am 7. Mai in der Gertrud-Haß-Bibliothek in Berlin-Rudow zielgerichtet gegen den Kopf- und Nackenbereich geschlagen haben. Auch eine andere Frau sei am Arm getroffen worden. 



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