Projekte gegen Antisemitismus in Berlin: «Enormes Interesse»
Rund einen Monat nach dem Förderaufruf für Projekte gegen Antisemitismus in Berlin zieht die Kulturverwaltung ein positives Zwischenfazit. «Die Resonanz auf den Förderaufruf ist sehr gut. Es gibt ein enormes Interesse an dem Programm», teilte ein Sprecher der Kulturverwaltung auf Anfrage mit.
In der ersten Förderrunde bis zum 15. August seien rund 60 Anträge eingegangen, die nun geprüft werden. Sie seien thematisch breit gefächert. Der Aufruf war Mitte Juli gestartet worden.
Seit dem 29. Juli können sich Organisationen bewerben, die sich etwa mit öffentlichen Veranstaltungen, Kampagnen, Filmprojekten oder politischer Bildung gegen Antisemitismus einsetzen. Die Kulturverwaltung richtete einen Aktionsfonds ein, der laut ersten Schätzungen insgesamt mindestens zwei Millionen Euro fasst, wie der Sprecher im Juli gesagt hatte. Die Bewerbungsfrist endet am 30. September.
