Woidke nutzt keine KI für Reden - in Berlin ist das anders

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke lässt für Redetexte nicht auf Künstliche Intelligenz (KI) zurückgreifen. «Für die Erstellung von Reden und Gastbeiträgen des Ministerpräsidenten wird aktuell keine KI genutzt», teilte der Sprecher für die Staatskanzlei, Michael Schlick, mit. «Reden und Gastbeiträge werden ausschließlich von professionellen Redenschreibern ausformuliert.»

Etwas anders ist der Sachstand in Berlin: «Die Senatskanzlei setzt Künstliche Intelligenz punktuell als modernes Arbeitsinstrument ein, insbesondere zur Unterstützung bei Formulierungen sowie zur sprachlichen Optimierung von Texten», teilte Senatssprecherin Christine Richter auf die Frage mit, ob für das Erstellen von Reden und Gastbeiträgen des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner (CDU) KI genutzt werde. 

«Die zugrunde liegenden Fakten werden weiterhin durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter recherchiert», betonte Richter. Das Ergebnis werde abschließend stets durch sie oder durch den Pressesprecher der Senatskanzlei geprüft, gegebenenfalls redigiert und verantwortet.

Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) ist wegen der Nutzung von KI in die Kritik geraten. Das Portal «Frag den Staat» berichtete, einige Reden und Texte von Voigt seien mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt worden, etwa eine Rede zum Holocaust-Gedenktag im Jahr 2025.

Voigt sagte dem «Tagesspiegel»: «Wenn es wirklich einzelne Passagen gab, die auch mit Hilfe von KI erstellt worden sind, dann werde ich dafür keinem den Kopf abreißen. Grundsätzlich halte ich aber sowieso fast alle meiner Reden frei.»



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Sally

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