Tödliche Messerattacke im Rotlichtmilieu – Angeklagte schweigen

Berlin – Nach einem tödlichen Streit im Rotlichtmilieu in Berlin-Tiergarten haben drei Angeklagte vor dem Landgericht zunächst geschwiegen. Die aus Rumänien stammenden Männer sollen zwei Gegner mit Messern attackiert haben - wegen eines Streits um Standgebühren einer Prostituierten, hieß es in der am Mittwoch zu Prozessbeginn verlesenen Anklage. Ein 19-Jähriger war nach zwei Stichen in den Rücken verblutet. Ein 27-Jähriger wurde schwer verletzt. Die Verteidiger erklärten, ihre Mandanten würden derzeit nicht aussagen.

Die Angeklagten sollen die beiden Männer in der Nacht zum 18. Oktober 2017 attackiert haben. Laut den Ermittlungen sollen die mutmaßlichen Angreifer seinerzeit mit weiteren Personen unterwegs gewesen sei. Es sei zunächst zu einer Schlägerei mit rund 40 Beteiligten gekommen. Die Staatsanwaltschaft wirft den drei Angeklagten vor, sie hätten «wie verabredet» mit Messern auf ihre ebenfalls aus Rumänien stammenden Opfer eingestochen. Die Anklage lautet auf Totschlag und gefährliche Körperverletzung.



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