Woidke bei Antritt als Bundesratspräsident: Mehr Menschlichkeit wagen

Berlin - Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat bei seiner Antrittsrede als Bundesratspräsident die Politik aufgefordert, mehr auf die Menschen zuzugehen. «Wagen wir mehr Menschlichkeit. Wer nur schimpft, bewegt nichts», sagte Woidke am Freitag in Berlin. Auch 30 Jahre nach dem Fall der Mauer dürfe man nicht so tun, als ob alles gut gewesen wäre. Es habe Verletzungen und Niederlagen gegeben. Es habe sehr viele Veränderungen in sehr kurzer Zeit für sehr viele Menschen gegeben.

Viele Menschen hätten sich neu erfinden müssen. Es gelte, diesen Menschen zuzuhören und zu verstehen, was sie bewege.  Das Motto seines Bundeslandes während der einjährigen Bundesratspräsidentschaft sei «Wir miteinander». Der politische Dialog sei wichtig und er bleibe lebendig, wenn Menschen mit verschiedenen Ansichten friedlich zusammenkämen.

Woidke ist sei dem 1. November neuer Präsident der Länderkammer.

Der Bundesratspräsident nimmt die Aufgaben des Bundespräsidenten wahr, wenn dieser verhindert ist.



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