Mehrere Auszeichnungen für die Erinnerung an jüdisches Leben

Berlin - Ellen Grünwald aus dem brandenburgischen Eberswalde und Rainer Klemke aus Berlin gehören zu den diesjährigen Preisträgern der Obermayer Awards. Die Auszeichnungen wurden am Nachmittag von der Obermayer-Stiftung im Jüdischen Museum in Berlin überreicht. 

Der Preis würdigt Menschen und Organisationen, die die jüdische Geschichte und Kultur in ihren Gemeinden bewahren, sich gegen die Verbreitung von Hass, Diskriminierung, Antisemitismus und Rassismus engagieren oder sich für die Verständigung zwischen verschiedenen Gruppen einsetzen.

Ellen Grünwald ist Initiatorin und treibende Kraft hinter einer Vielzahl von Erinnerungsprojekten in Eberswalde. Bereits seit 2003 engagiert sie sich für die Erforschung und Bewahrung jüdischen Lebens in der Kreisstadt.

Denkmal für die ermordeten Juden

Rainer Klemke setzte sich als Referatsleiter in der Berliner Kulturverwaltung für den Wettbewerb für das Denkmal für die ermordeten Juden Europas ein und begleitete dessen Realisierung. Er ist seit Jahrzehnten ehrenamtlich in vielen Bereichen aktiv, um die Erinnerung an die Menschen, die in der NS-Zeit in Berlin verfolgt wurden, zu bewahren. 

Die Obermayer Awards wurden im Jahr 2000 von Arthur S. Obermayer (1931-2016), einem amerikanischen Unternehmer und Philanthropen, und seiner Frau ins Leben gerufen.



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Dominik

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